Das Hoogeland

Das Hoogeland ist eine der ältesten Kulturlandschaften der Niederlande, und wurde 600 Jahre vor Christus erstmals besiedelt. Die Frühgeschichte dieser Küstenregion war bestimmt vom Kampf gegen das Wasser; auch heute noch ragen mittelalterliche Kirchen über die höchsten Stellen der Dorfkerne, die Warften, hinaus. In der Landschaft des Hoogeland finden sich unzählige mittelalterliche Kirchen, prächtige Landhäuser und ansehnliche, oftmals renovierte alte Mühlen. Und auch an Bauernhöfen, Galerien und Museen mangelt es im Hoogeland keineswegs.

Jahrhundertealte Kulturlandschaft
Das Hoogeland ist eine einzigartige, alte und unberührte weitläufige Landschaft mit Warften, Seen, Landhäusern und alten Kirchen mit Orgeln inmitten idyllischer Raps- und Getreidefelder im Frühjahr und Sommer. Dank des seit jeher äußerst fruchtbaren Lehmbodens konnte sich hier eine wohlhabende Landwirtschaft entwickeln.

Warften, Dörfer und Kirchen
Die Dörfer wurden oft auf Warften errichtet, weil das Gebiet früher immer wieder vom Meer überschwemmt wurde. Die zahlreichen romanischen Kirchen, eindrucksvollen Bauernhöfe, architektonisch interessanten Wohnhäuser und vielen interessanten Museen sorgen gemeinsam für eine Kulturhistorie, die ihresgleichen sucht.

Fahrradfahren, Wandern und Kanufahren
Gute Luft, viel Wasser und herrliche Aussichten prägen diese Landschaft. Besucher können die Region mit dem Zug, Auto, Fahrrad und Kanu oder zu Fuß erkunden. Ein besonderes Merkmal der Region sind Übernachtungsmöglichkeiten an ausgefallenen Orten, z.B. Hotels, Zeltplätze, Pensionen und Wiesen von Bauernhöfen. Das Angebot an Wanderwegen ist schier unerschöpflich und führt Wanderer entlang der Wattküste oder quer durch die Wiesen oder über alte, verschlungene Pfade.
Und auch Fahrradliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, denn neben den Radwegen, die über die Wattdeiche führen, gibt es auch noch die Internationale Dollard Route für ausgedehnte Radtouren.

Diese Seite teilen